Die Mantuaner Kreuzabnahme
Ab 07. August 2019
Die Mantuaner Kreuzabnahme
Ab 07. August 2019
Die Mantuaner Kreuzabnahme
Ab 07. August 2019

 

 

Die Mantuaner Kreuzabnahme

Ab 07. August 2019

Rubens beschäftigte sich immer wieder mit Themen der biblischen Geschichte. Das Neue Testament hat er in besonders vielen Facetten immer wieder in seinen Kompositionen untersucht. In den Niederlanden wurde die Kreuzabnahme bereits im 13. Jahrhundert zu einem populären Altarbildthema. Nach dem Tridentiner Konzil 1547-1563 stellte die katholische Gegenreformation die Forderung auf, bei der Behandlung des Themas von der äußerlichen Schilderung des Geschehens abzugehen. Maria sollte nicht mehr als eine irdische Mutter präsentiert werden, die vor Leid zu Boden sinkt, sondern sie sollte standhaft, der menschlichen Trauer unzugänglich dargestellt werden. Während seiner Zeit in Italien hatte Rubens einige der berühmtesten Darstellungen zum Thema der Kreuzabnahme studiert. Die wahrscheinlich erste eigene Umsetzung des Themas ist das Gemälde, das seit 2018 im Rubenssaal des Museums zu sehen ist. Begleitend zu einer international besetzten Tagung präsentiert das Museum in der „Kleinen Galerie“ Kupferstiche und Radierungen zur Thematik. Diese Blätter verschiedener Stecher zeigen die Umsetzung aus der Sicht von Rubens, van Dyck, Jordaens, Diepenbeeck und Rembrandt.