Im Rahmen der ASK-Ausstellungsreihe “Zu Gast im Siegerlandmuseum” zeigt der Siegener Künstler und Designer Marc Baruth einen Querschnitt seiner fotografischen Arbeiten der letzten Jahre.

Seit geraumer Zeit beschäftigt sich Marc Baruth in seinen Arbeiten mit dem Thema Landschaft und deren Darstellung in Malerei und Fotografie.

 

Die Bilder der Serie “______/LAND” zeigen – vermeintlich – Landschaftsfotografien aus alten Familienalben, doch wie sind die unheimlichen Leerstellen zu erklären? Wer ist Autor der Fotografien? Welche Intention hatten diese Bilder einmal und welche haben sie nun?

 

“LAND_Plateau” treibt das Spiel mit der Wahrnehmung von abgebildeter Landschaft auf die Spitze: An Luftaufnahmen von Klippen und Bergzügen gemahnende Fotografien entpuppen sich als mehrfach wiederholte Detailaufnahmen.

 

Die Arbeiten der mehrfach mit Preisen ausgezeichneten Serie “Der verlorene Sohn” erinnern auf den ersten Blick an altmeisterliche Gemälde, doch auch hierbei handelt es sich um aus vielen einzelnen Bildelementen zusammengesetzte Fotografien. Dem berühmtesten Sohn der Stadt Siegen, Peter Paul Rubens, zollt Baruth mit dieser Arbeit ironischen Respekt, wenn er Aufnahmen der Siegerländer und Flämisch-Brabanter Landschaft zusammenfügt und so den “verlorenen Sohn” wieder ins Siegerland zurückholt und sie in dieser Ausstellung im Siegerlandmuseum sogar in unmittelbare räumliche Nähe zu den echten Rubens-Werken bringt.

 

Zur Ausstellung erscheint mit “Marc Baruth – Searching For Weaker Seams” ein weiterer Katalog in der Reihe mit monografischen Veröffentlichungen der Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft Siegerländer Künstlerinnen und Künstler.

 

http://www.marcbaruth.com

 

ab 14. Januar 2018